Lancool PC-K62 Red Dragon

Lancool PC-K62 Red Dragon

16. Mai 2012 in Reviews Antworten

Die taiwanesische Firma Lian Li ist bekannt für ihre hochwertigen Alugehäuse. Allerdings haben diese auch ihren Preis und sind nicht für jedermann erschwinglich. Deshalb bringt LianLi seit einiger Zeit unter ihrer Brandmark Lancool Stahlgehäuse in gewohnter Qualität und zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt. Caseumbau testete das PC-K58.

In unserem heutigen Test haben wir ein Gehäuse aus der Dragonlord Serie, das PC-K58. Was das Gehäuse alles zu bieten hat, erfahrt ihr im folgenden Bericht. Viel Spaß beim Lesen…

An dieser Stelle möchten wir uns bei Caseking.de für die Bereitstellung des Gehäuses und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Technische Daten:

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Maße: 214 x 496 x 498 mm (BxHxT)

Material: Stahl
Farbe: Schwarz/Rot
Gewicht: 10,19 kg
Formfaktor: ATX, Micro-ATX
Lüfter:
1x 140 mm (Front, 1.000 U/Min)
1x 120 mm (Rückseite, 1.500 U/Min)
2x 140 mm (Deckel, optional, erfordert OF-01 Einbaukit)
Laufwerke:
5x 5,25 Zoll (extern)
4x 3,5 / 2,5 Zoll (intern)
Erweiterungs-Slots: 8
I/O Panel:
2x USB 2.0
1x je Audio IN / OUT

Lieferumfang:

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Bios-Speaker
PSU Bracket
Kabelführung
Thumbscrews (6 kleine, 3 große)
Montageschrauben (Netzteil + Laufwerke)
Rubber Pads (Festplatten)
3Pin zu 4Pin Adapter
Lüftersteuerung

 Äußeres Erscheinungsbild

Wie bei der Brandmark von LianLi gewohnt, kommt als Material hier kein Aluminium zum Einsatz, sondern überwiegend Stahl. Front sowie Deckel bestehen aus Kunststoff. Im Vergleich zum K58 und der normalen Version des K62, fällt hier die Farbe rot ins Auge. Die Front ist sehr einheitlich gehalten und besteht aus Querstreben und feinem Lochgitter. Das feine Lochgitter hält den groben Staub vom Innenraum fern. Sollte dennoch Staub durch das Lochgitter komment, wird dieser von Staubfiltern zurückgehalten, die sich hinter dem Lochgitter befinden.
An der vorderen Seite des Gehäusedeckels befinden sich der Reset-Button, zwei USB-Ports, Audio Ein- und Ausgang, Power-Button, sowie zwei dezent platzierte Status LEDs. Darüber hat ein Lancool Logo seinen Platz. Der Rest des Gehäusedeckels besteht zum größten Teil aus Lamellen, welche eine gute Entlüftung des Gehäuses versprechen. Wie die Front, macht auch die Oberseite einen sauberen und aufgeräumten Eindruck.

An der Rückseite des K62R1 findet man den Netzteilschacht nicht an der Oberseite, sondern an der Unterseite. Im oberen Teil der Rückseite finden sich die Aussparungen für die Mainboardblende. Rechts davon findet man ein Wabengitter, welches einen beleuchteten 120mm Lüfter beherbergt. Die Vibrationen, die der Lüfter verursacht, werden durch entkoppelte Schrauben minimiert. Des Weiteren hat LianLi ein System entworfen, das es einem gestattet, schon nach lösen zweier Schrauben den Lüfter zu entfernen. Direkt unter dem Lüfter finden sich zwei gummierte Schlauchdurchführungen – für diejenigen, die eine externe Wasserkühlung verbauen möchten. Für diejenigen, die Angst um ihre teuere Hardware haben, gibt es die Möglichkeit, das linke Seitenteil mittels eines Schlosses zu sichern.

Die PCI-Slotblenden sind vergittert und ermöglichen eine bessere Abführung der Wärme.

An der Unterseite der Rückseite findet man die Aussparung für das Netzteil. Hier sind ausreichend Montagelöcher vorhanden. So kann man das Netzteil mit dem Lüfter nach unten oder nach oben einbauen.

An der Unterseite des Gehäuses finden wir einen Staubfilter in 140mm Lüfterdimensionierung. Der Staubfilter sitzt vor den Lüftungsschlitzen, welche die Luftzufuhr für das Netzteil sicherstellen. Somit ist auch das Netzteil vor Staub geschützt. Leider versäumen es einige Hersteller, das Netzteil mit einem Staubfilter zu schützen, obwohl es die Luft von außen und meist auch vom Fußboden ansaugt. Als Gehäusefüße besitzt das K58 massive Gummifüße, welche nicht nur die Oberfläche von Tisch oder Parkett schonen, sondern auch excelente Vibrationsdämpfer sind.

Die Seitenteile sind schlicht in schwarz gehalten und verfügen über eine Lasche an der Rückseite um ein leichteres Abnehmen zu gewährleisten. Nun könnte man denken, dass sich bis auf das Fenster im Seitenteil und dem roten Interieur nichts getan hat, doch auch von Außen hat sich was geändert. Die Seitenteile weisen eine mattere/rauere Lackierung auf als das K58.

Inneres Erscheinungsbild

Zum Lösen des Seitenteils müssen nur zwei Thumbscrews entfernt werden. Das Innere des Lancool PC-K58 weist einige Raffinessen auf, welche die Unterbringung der Hardware erleichtern. Es finden sich viele Öffnungen rundum den Mainboardbereich. Somit kann man die Kabel leicht verstecken, sie stören die Optik nicht und der Luftstrom wird nicht behindert. Für diejenigen, die die eine Backplate für ihren Kühler nutzen, ist hier eine große Öffnung vorhanden. Somit ist das Wechseln des Kühlers ohne Demontage des Mainboards möglich.

Im Deckel sind zwei 140mm Lüfter verbaut. Auch hier finden sich Öffnungen für Kabel. Für Nutzer einer Wasserkühlung könnten diese auch die Montage eines Radiators ermöglichen.

Der Netzteilbereich ist mit zwei Gummistreifen gepolstert, welche Kratzer und Vibrationen reduzieren. Das Netzteil liegt außerdem etwas erhöht, so kann auch Luft aus dem Inneren eingesaugt werden wenn der Lüfter des Netzteils sich auf der Unterseite befindet. Am Boden des Gehäuses findet sich noch ein Gitter wodurch das Netzteil Luft von Außen einsaugen kann. Auch hat man die Möglichkeit, die Kabel des Netzteils auf einer Leiste zu fixieren. Ein kleineres Stück dieser Haltevorrichtung kann noch selbst im Gehäuse befestigt werden.

An der Rückseite des Gehäuses findet sich ein beleuchteter 120mm Lüfter. Darunter findet sich ein durchdachtes Haltesystem für die PCI-Slotblende, welche ebenfalls in rot gehalten sind. Das Haltesystem der PCI-Slotblenden ist wohl eins der Besten auf dem Markt.

Im vorderen Bereich finden vier Festplatten Platz. Gekühlt werden diese durch einen beleuchteten 140mm Lüfter.

Bei den 5,25Zoll Schächten stehen einem zwei Halterungen aus Kunststoff zu Verfügung um die optischen Laufwerke zu befestigen. Die Halterungen besitzen einen Gummistreifen, der neben besseren Halt auch Vibrationen dämpft. Wer zusätzliche Laufwerke oder 5,25Zoll Geräte verbauen will, muss hier auf Schrauben zurückgreifen, diese liegen bei.

Fazit

Das Red Dragon hebt sich mit seinem rotem Innenraum von der Masse ab, die meist grau oder schwarz gehalten ist. Das Toolless Design ist, wie auch bei den Vorgängern, grandios. Ob einem die Innenraumveredelung und das Window 109,90Euro (04/2010) wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Die Gehäuse der K-Serie fangen bei einem Preis von 60 Euro an. Also sollte für jeden etwas dabei sein.

 

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22. October 2017

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